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Kulturkreis
Gemeinde Betzigau
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Die Magnuskapelle in Möstenberg 

Als Ersatzbau für die bereits im Jahre 1620 zur Abwendung der Pest von Baltus Hartmann aus Möstenberg zu Ehren des "Heiligen Sebastian"  auf dem sog. "Kapellbühl", südlich von Möstenberg, errichtete und im "Dreißigjährigen Krieg" zerstörte Kapelle, baute sein Sohn Jörg Hartmann im Jahre 1689 eine neue Kapelle  zu Ehren der Heiligen "Magnus und Sebastian" am heutigen Standort auf. 
Zum Dank für die Fürbitten der beiden Heiligen Magnus u. Sebastian, die das Ungeziefer vom Feld verjagten, wurde unter großer Mithilfe der gesamten Nachbarschaft dieses kleine, aber einzigartige Gotteshaus inmitten des Ortsteiles Möstenberg erbaut. 
Im Innern dieser außergewöhnlichen Kapelle befindet sich eine begehbare Empore.
Die seltene Holzkassettendecke ist mit im Jugendstil gemalten Ornamenten verziert.
In den Nischen des kleinen Barockaltars stehen die Heiligen "Sebastian" und "Magnus"
sowie die Muttergottes mit dem Jesuskind.  
Eine weitere Besonderheit stellen die aus der Werkstätte des Stiftes Kempten stammenden Kreuzwegtafeln dar.
Außerdem befinden sich unter der Empore zwei um das Jahr 1690 gemalte Bildtafeln, wo auf der einen Tafel die Heiligen "Sebastian und Johannes der Täufer" dargestellt und auf der anderen die Heiligen "Magnus und Sebastian" zu sehen sind und die Entstehungsgeschichte der Kapelle erzählt wird.

Die im Jahre 1989, also zum 300 jährigen Bestehen, durchgeführte Sanierung der Kapelle, hat das religiöse Kleinod noch attraktiver gemacht und lädt jeden Vorbeikommenden zur besinnlichen Andacht ein.  

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