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Die Schwedenkapelle in Unterhalden 

Der Name sagt schon, das die Kapelle im 30-jährigen Krieg entstanden ist. Genannt wird das Jahr 1634. Der Sage nach hatten Krieg und Pest die Zahl der Bewohner von Hochgreut auf ganze sieben Personen zusammenschmelzen lassen.  
Diese hatten sich mit einigem Vieh in ein schwer zugängliches Versteck im Kemptener Wald geflüchtet. Einmal schickten sie einen Mann aus, um irgendwo einen Laib Brot aufzutreiben. Dabei soll dieser Mann einem schwedischen Reiter in die Hände gelaufen sein, der ihn natürlich mit sich schleppte, damit er ihm zunächst den Weg nach Görisried zeige. An den Schweif des Rosses gebunden, machte der Gefangene dem Schweden plausibel, dass er so keinen Weg zeigen könne. Darauf sei er losgebunden worden. An geeigneter Stelle sprang der schlaue Allgäuer - Peter soll er geheißen haben - schnell vom Weg über einen Graben in den Sumpf, um ihm zu entkommen. Der Schwede, ihn einzuholen bestrebt, sank aber mit Ross und Rüstung tief ein. Voll Wut warf er sein Schwert nach dem Flüchtenden, der die fehlgegangene Waffe kurz entschlossen zu sich nahm und dem wehrlosen Schweden den Garaus machte. 
Zum Dank für seine Rettung soll Peter die Kapelle errichtet haben.  Zur Übersicht

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